Beiträge zu interkulturellem Verständnis und Dialog: Studierende der Sozialen Arbeit in Istanbul

Studienreise leistet wertvollen Beitrag zur Vertiefung der guten Beziehungen

Pressemeldung der Firma Hochschule Bremen

15 Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Bremen machten sich unter Leitung von Prof. Dr. Christopher Klug auf den Weg nach Istanbul, um dort gemeinsam mit 15 Studierenden der „Marmara-Üniversitesi“, Istanbul, im Rahmen einer Feldstudienarbeit Beiträge zu interkulturellem Verständnis und Dialog zu leisten. Christopher Klug, der seit mehreren Jahren im Rahmen der Erasmus-geförderten Dozentenmobilität als Gastdozent an der Marmara-Universitesi Themen des Sozialmanagements lehrt, bereitete die Reise gemeinsam mit der Leiterin der deutschsprachigen Abteilung der Marmara Üniversitesi, (Frau) Prof. Dr. Dilek Zamantılı Nayır, vor.

Nach einem Kick-off-Meeting bildeten die Studierenden sechs Arbeitsgruppen, die in den folgenden Tagen empirische Daten in Form von Fragebogenaktionen, Interviews oder teilnehmenden Beobachtungen in Organisationen und Einrichtungen erhoben. Darüber hinaus besuchten die Bremer das einzige autonome Frauenhaus Mor Çati (übersetzt: „lila Dach“) und konnten hier vertiefende Einblicke in die Organisation und Finanzierung Sozialer Arbeit erhalten. Dazwischen blieb genügend Zeit, um die Faszination der einzigen Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt, zu ergründen.

Zentrale Frage: „Wie wird soziale Verantwortung wahrgenommen?“ Gemeinsame Klammer aller Forschungsaktivitäten war es, Erkenntnisse zu gewinnen, wie soziale Verantwortung in Abhängigkeit der Wertvorstellungen einer Gesellschaft definiert und wahrgenommen wird. Die dabei entstandenen Ergebnisse wurden einige Tage später gemeinsam von den Studierenden präsentiert und diskutiert; sie werden aktuell verschriftlicht.

Neben intensiven interkulturellen Erfahrungen und Erkenntnissen leistete die Studienreise einen wertvollen Beitrag zur Vertiefung der guten Beziehungen zwischen der Hochschule Bremen und der Marmara-Üniversitesi und darf gern wiederholt werden. „Ebenso wäre ein Gegenbesuch und ein gemeinsames Forschungsprojekt in Bremen vorstellbar“, so Christopher Klug, der sich besonders bei Dilek Zamantılı Nayır für die herzliche Gastfreundschaft und organisatorische Unterstützung sowie Christiane Sgonina (International Office der Hochschule Bremen) für die Vermittlung von DAAD-PROMOS-STIPENDIEN zur Förderung von Studienreisen bedankt.



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Nov24

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