„X-Energy“: HAW Hamburg unter den Top 20 im FH-Impuls Programm des BMBF

Pressemeldung der Firma Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat gemeinsam mit einer unabhängigen Jury aus mehr als 80 Bewerbungen 20 Finalisten für das FH-Impuls-Vorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt. Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) ist mit dem Projekt „X-Energy“ unter den Top 20. Mit „X-Energy“ will die HAW Hamburg das führende Innovationszentrum für die Energiewende in der Metropolregion Hamburg schaffen, thematisch auf Windenergie, Systemintegration und Speicher ausgerichtet. X-Energy wird sich den Handlungsfeldern Umwelt und Akzeptanz, Innovative Erneuerbare Energien Erzeuger und Sektorenkopplung widmen, die besondere Bedeutung für die Energiewende haben.

Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAW Hamburg und Projektleiter „X-Energy“, Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel:

„Der Erfolg der HAW Hamburg ist ein Beispiel für die hohe Qualität der Forschungsleistungen und des Transferpotentials an unserer Hochschule. Dafür stehen auch die hochschulweite Einrichtung CC4E und der Forschungsschwerpunkt ,Energie und Nachhaltigkeit‘. Ich danke allen, die den Antrag mit ihrem Engagement und ihren Kompetenzen ermöglicht haben – eine gute Grundlage für den Vollantrag, mit dem wir X-Energy gemeinsam weiter voranbringen werden.“

Projektleiter „X-Energy“ und Leiter des CC4E, Prof. Dr. Werner Beba:

„Mit X-Energy wollen wir Innovationen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende realisieren, in einer langfristig angelegten Partnerschaft mit Unternehmen und der Gesellschaft. Deshalb stehen technologische, marktorientierte und gesellschaftliche Aufgaben und Handlungsfelder im Vordergrund. Wir wollen damit auch die Perspektiven für die Metropolregion Hamburg als Innovationsmotor der Energiewende nachhaltig stärken.“

„FH-Impuls“ richtet sich an forschungsstarke Fachhochschulen, die einen bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkt mit hohem Transfer- und Umsetzungspotenzial ausbauen und ihr Forschungsprofil nachhaltig schärfen wollen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihr Innovationspotenzial noch effektiver auszuschöpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Wissenschaftssystem weiter zu stärken.

Für „FH-Impuls“ stellt das BMBF insgesamt rund 100 Millionen Euro für die Förderdauer von bis zu acht Jahren bereit. Die Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sollen auf einem an der Fachhochschule bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkt mit hohem Transfer- und Umsetzungspotenzial aufbauen und sich auch am Bedarf der Unternehmen orientieren, die mit der Fachhochschule im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten längerfristig kooperieren wollen. Zum Aufbau einer nachhaltigen Perspektive der Partnerschaften ist eine finanzielle Beteiligung der Wirtschaft bei Forschungsprojekten vorgesehen. Gleichzeitig können einzelne an der Kooperation beteiligte kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung für Forschung und Entwicklung erhalten.

Bis Ende Mai nächsten Jahres haben die 20 Finalisten Zeit, ein detailliertes Konzept für ihre geplante Forschungspartnerschaft mit der Wirtschaft vorzulegen. Im kommenden Sommer wird wiederum auf Empfehlung der Jury das BMBF die bis zu zehn Siegerkonzepte bekanntgeben.



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Prof. Dr. Werner Beba
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Nov20

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