In Stadtroda lädt das BIOTechnikum zum „Erlebnis Forschung“

Pressemeldung der Firma BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bei ihrem Tourstopp auf dem Parkplatz des Freibads zeigt die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ am 3. und 4. November 2015 eine anschauliche Ausstellung zur Biotechnologie. Im doppelstöckigen Forschungstruck können Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Experimente durchführen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Dienstagnachmittag sind alle interessierten Bürger sowie umliegende Schulen eingeladen.

Wann: Mittwoch bis Freitag, 28. bis 30.10.2015 / Eröffnungsrundgang am 28.10.2015, 9.00 – 9.45 Uhr

 

Wo: Parkplatz am Freibad, Geraer Straße, 07646 Stadtroda

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Was haben so unterschiedliche Dinge wie Medikamente, Kunststoffe und Käse mit Biotechnologie zu tun? „Eine Menge“, lautet die Antwort, die Besucherinnen und Besucher bei einem Blick in das mobile Labor der Initiative „BIOTechnikum“ erhalten, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch Deutschland reist. Denn Produkte der Biotechno­logie begegnen uns überall im Alltag. Ganz selbstverständlich nutzen wir sie – meist ohne zu ahnen, dass oft jahrelange wissen­schaftliche Arbeit und nicht selten auch bedeutende Entdeckungen dahinterstecken.

Schülerinnen und Schüler, die wissen wollen, was sich hinter dem Begriff „Biotechnologie“ verbirgt, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Produkten und Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, können sich am Dienstag und Mittwoch, 3. und 4. November 2015, in Stadtroda informieren. Auf Einladung des Staatlichen Gymnasiums „Johann Heinrich Pestalozzi“ ist das BIOTechnikum dann zu Gast auf dem Parkplatz des Freibads in der Geraer Straße. Unter dem Motto „Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ findet sich im Inneren des auffälligen Fahrzeugs eine anschaulich und interaktiv gestaltete Ausstellung. Gezeigt wird, welche Rolle die lebenswissenschaftliche Forschung schon heute spielt, welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht und wo sich für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.

„Biotechnologie zum Anfassen“ für Nachwuchsforscher

Im mobilen Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar. So lüften angemeldete Schüler mithilfe von Zentrifugen, Pipetten und Co. das Geheimnis des Käsemachens, untersuchen die enzymatische Aktivität von Feinwaschmittel oder machen mittels DNA-Extraktion das Erbgut aus Bakterienzellen sichtbar. Höhere Klassenstufen lernen beim „CSI BIOTechnikum“, wie man die eigene DNA extrahiert und anschließend einen genetischen Fingerabdruck erstellt – ein Verfahren, das vor allem aus der Kriminaltechnik bekannt ist.

Wissen zum Mitnehmen: Die Offene Tür im BIOTechnikum

Neben Schulklassen sind in Stadtroda aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am Dienstag, 3. November, steht das BIOTechnikum von 15.00 bis 17.00 Uhr allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissen­schaftlerinnen Dr. Aline Anton und Dr. Anne Wiekenberg informieren möchten. Die beiden Diplom-Biologinnen beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Biotechnologie. Der Eintritt ist frei.

Die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“

„BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ – mit dieser Initiative bringt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Menschen Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes näher. Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum – ein doppelstöckiges Ausstellungsfahrzeug – ist seit Herbst 2008 im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung deutschlandweit unterwegs, um über die Bedeutung der modernen Biotechnologie in Deutschland, ihre Forschung und Anwendung zu informieren, Berufsperspektiven aufzuzeigen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. 2013 wurde die erfolgreiche Initiative visuell und didaktisch neu gestaltet und ist seit Juli 2013 in neuem Gewand, mit neuem Ausstellungs- und Veranstaltungskonzept wieder ständiger Gast auf Deutschlands Schulhöfen und Marktplätzen, Berufsinformations- und Fachmessen, Wissenschaftsnächten und Technik-Events.

Hinweis: Zugunsten einer besseren Verständlichkeit wird in diesem Dokument teilweise auf die weibliche bzw. männliche Sprachform verzichtet oder eine geschlechtsneutrale Formulierung gewählt. Die Unterschiede in der Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern sind jedoch durchgängig berücksichtigt. Im Sinne der Gender Mainstreaming-Strategie der Bundesregierung vertreten wir ausdrücklich eine Politik der gleichstellungssensiblen Informationsvermittlung.



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Okt22

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