Trost in der Palliativmedizin

Mit dem aktuellen Palliativmedizinischen Kolloquium möchten die Initiatoren Mut machen, sich im Trösten und Trösten-Lassen zu versuchen

Pressemeldung der Firma Städtisches Klinikum Karlsruhe GmbH

Worte, Gesten und Berührungen können Trost spenden. Trost als zwischenmenschliche Zuwendung kann bei der Bewältigung von Trauer, seelischen oder körperlichen Schmerzen helfen. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit weiß der Krankenhausseelsorger Klaus Aurnhammer, dass Menschen ihre Situation in Krisen oft trostlos erleben. „Sie fragen nach kompetenter Unterstützung, wollen aber gewiss keine Trostpflaster“, erklärt der Diplom-Theologe. Das wiederum wirft seines Erachtens Fragen auf. Was bedeutet das für die Begleiter? Sollen sie trösten? Gehört Trost überhaupt zum Rüstzeug professioneller Helfer? Mit seinem Vortrag beleuchtet er die verschiedenen Bedeutungen von Trost, reflektiert die unterstützende Kraft des Tröstens und macht Mut sich im Trösten und Trösten-Lassen einzuüben.

Klaus Aurnhammer ist Diplom-Theologe und arbeitet als Krankenhausseelsorger auf der Palliativstation des Marienhaus Klinikums Saarlouis-Dillingen. Darüber hinaus ist er stellvertretender Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V.. 2013 erhielt er den Felix-Koßmann-Preis für besondere Verdienste um die humane Behandlung von Patienten.

Das Kolloquium findet am 24. November um 19 Uhr im Hörsaal von Haus D des Städtischen Klinikums Karlsruhe in der Moltkestraße statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Angesprochen sind alle, die sich professionell mit Palliativmedizin befassen sowie interessierte Laien und Betroffene.



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Nov17

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