Millionen für EU-Netzwerke: Für praxisnahe bayerisch-tschechische Projekte fehlt aber oft das Geld
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Eine obx-Reportage (www.obx-news.de)
obx, 17.11.2014 – Bei den siebten Marienbader Gesprächen lobten Wirtschaftsexperten aus Bayern, Tschechien, Österreich und der Slowakei die „beneidenswerte Lage der Region in der Mitte Europas“. Die Praktiker aus Handwerk, Handel und Politik zeigten aber an praktischen Beispielen auch auf, wo die grenzübergreifende Kooperation bisher noch ihre Grenzen hat.
Es war ein denkwürdiger Moment, als der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher zusammen mit seinem tschechoslowakischen Amtskollegen Jiri Dienstbier am 23. Dezember 1989 in Waidhaus symbolisch den Grenzzaun zwischen Bayern und Böhmen und damit zwischen West- und Osteuropa durchschnitten. Heute fast genau 15 Jahre später ist die offene Grenze Alltag – aber Alltag ohne Grenzkontrollen ist durchaus nicht ohne Probleme. Vor allem für Handwerksbetriebe hat der Traum vom grenzenlosen Wirtschaftsraum seine Tücken. Das zeigte sich jetzt bei den 7. Marienbader Gesprächen Ende letzter Woche in Marienbad.
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