Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks: Sechs Landessieger aus der Region
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Sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen für die Region / Ein erfolgreiches Team vertritt die Region beim Bundeswettbewerb / Hauptgeschäftsführer Jens Brandt: "Ein großartiger Erfolg für unseren Handwerkernachwuchs"
„Können kennt keine Grenzen“ – unter diesem Motto trafen sich die Besten der Besten aus dem Handwerk zum Wettstreit um die Landeskrone der besten Nachwuchskräfte im Handwerk in Baden-Württemberg. Insgesamt sechs Landessieger kommen dabei aus der Region Rhein-Neckar-Odenwald und holten die Goldmedaillen. Sie sind automatisch für den Bundeswettbewerb qualifiziert, der in diesem Jahr in Mannheim stattfindet.
„Aber auch die sieben Zweit- sowie die fünf Drittplatzierten sind neben den Landessiegern ein toller Ausweis der hohen Qualität unserer handwerklichen Ausbildung“, bringt es Hauptgeschäftsführer Jens Brandt auf den Punkt. „Sie haben ihr Können bewiesen, sich mit anderen gemessen und können selbstbewusst in die Zukunft schauen“, lobte er weiter. Das sei auch wichtig für das gesamte Handwerk, weil wir die Kompetenz der Jugend brauchen und damit auch nach außen glänzen können.
Immerhin erreichten 2014 die Hälfte der angetretenen Teilnehmer einen Spitzenplatz, ein, wie Brandt findet, „großartiger Erfolg“ für den Handwerkernachwuchs aus der Region. Er bedankte sich aber auch ausdrücklich bei den Betrieben und deren Ausbildern für die Zeit und das Engagement in Sachen Mitarbeiterqualifikation: „Mit diesem Zusammenspiel von motivierten Betrieben und solch leistungsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mir um die Zukunft des Handwerks nicht bange.“
Den erfolgreichen Nachwuchshandwerkern stünden auch in Zeiten von Fachkräftemangel und Nachfolgersuche viele Türen offen. Es sei nun im Grunde ein logischer Schritt für viele Gesellinnen und Gesellen, den Meistertitel zu erwerben, ermunterte Brandt die erfolgreichen Handwerkerinnen und Handwerker.
„Können kennt keine Grenzen“: In einer Feierstunde in Heilbronn war dann auch die Anerkennung grenzenlos, als die acht Handwerkskammern ihre Landessieger feierten und geehrt wurden. Ebenfalls grenzenlos sind die Möglichkeiten, die dem erfolgreichen Handwerksnachwuchs nun offenstehen. Dr. Harry Brambach, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) betonte: „Die Ausbildung hört nicht mit dem heutigen Tag auf.“ Er forderte die über 60 anwesenden Landessieger auf, weiter dran zu bleiben, ins Ausland zu gehen oder ihre Chance auf ein Stipendium zur Weiterbildung zu nutzen.
Die Ehrungen der ersten Landessieger aus allen acht Kammergebieten in Baden-Württemberg sowie der Preisträger im separaten Wettbewerb „Die gute Form – Handwerker gestalten“ wurden umrahmt von einem abwechslungsreichen Programm mit Artistik auf Rhönrädern und an Vertikaltüchern sowie dem Mental-Magier Chris Fontagnier.
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