Stabiles Beschäftigungswachstum und leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Neue Regionalprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Pressemeldung der Firma Bundesagentur für Arbeit

Steigende Beschäftigung und einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit – dies geht aus der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichten Regionalprognose für Sachsen hervor.

Im Jahresdurchschnitt 2015 könnte die Zahl der Beschäftigten mit 1.532.700 um rund 20.700 Frauen und Männer höher liegen als in diesem Jahr. Die Arbeitslosigkeit hingegen um rund 4.600 auf im Jahresdurchschnitt 188.000 sinken.

„Der sächsische Arbeitsmarkt entwickelt sich in diesem Jahr wie erwartet positiv! Die erste regionale Arbeitsmarktprognose des IAB lässt uns optimistisch auf das nächste Jahr blicken“, sagte Dr. Klaus Schuberth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.

Das IAB prognostiziert für Sachsen im Jahresdurchschnitt 2015 eine Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Bei einem prognostizierten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent wird die Beschäftigung im Freistaat voraussichtlich um 1,4 Prozent oder 20.700 steigen. Damit würden durchschnittlich 1.532.700 Frauen und Männer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit in Sachsen nachgehen.

Die Forscher des IAB rechnen im kommenden Jahr mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. In Sachsen sollen im Jahresdurchschnitt 2015 rund 187.500 Menschen arbeitslos gemeldet sein. Dies entspräche einem Rückgang im Vergleich zu 2014 um 2,5 Prozent oder 4.600.

Damit liegt Sachsen in der Beschäftigungsentwicklung im bundesweiten Durchschnitt. In der Entwicklung der Arbeitslosigkeit prognostizieren die Forscher im Ländervergleich in Sachsen den kräftigsten Rückgang der Arbeitslosigkeit.

„Die Prognose des IAB bildet eine gute Grundlage für unsere Arbeit im nächsten Jahr. Wir wollen verstärkt Frauen und Männer unterstützen, die bisher nur wenig von der positiven Entwicklung profitieren konnten. Dazu gehören vor allem Langzeitarbeitslose. Durch zielgerichtete und individuelle Qualifizierung sowie eine intensive Betreuung wollen wir für diese Menschen die Chancen auf eine Beschäftigung erhöhen und damit auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung für die sächsische Wirtschaft leisten“, so Schuberth weiter.

Die IAB-Regionalprognose finden Sie im Internet unter folgenden Link:

http://doku.iab.de/…



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Okt08

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