Thüringer Hochschulen werben 46 Millionen Euro EU-Fördermittel ein / Matschie: „Thüringer Forschungslandschaft international gut aufgestellt“

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Thüringens Hochschulen haben in der vergangenen Förderperiode (2007 – 2013) EU-Forschungsmittel in Höhe von rund 46 Millionen Euro eingeworben. „Thüringen ist leistungsstark in Forschung und Innovation. Der Umfang der eingeworbenen EU-Drittmittel zeigt, dass unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im europäischen Wettbewerb mit ihren Ideen und Vorhaben überzeugen. Das ist ein Ausweis von Qualität“, unterstreicht Thüringens Wissenschaftsminister Christoph Matschie. Das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung ist das umfangreichste weltweit. Es zielt darauf ab, die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen zu verbessern und Europa zur wettbewerbsfähigsten Region der Welt zu machen.

„Thüringen kann im europäischen Wettbewerb bestehen. Dafür haben wir in den vergangenen vier Jahren viel getan. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen“, so Matschie. Über das neu aufgelegte Landesprogramm ProExzellenz stelle Thüringen in den Jahren 2014-2019 20 Millionen Euro für Spitzenprojekte der Forschung bereit. Matschie verweist außerdem auf die von 2009 bis 2015 um 10 Prozent steigenden Landesmittel für die Grundfinanzierung der Hochschulen. „Wissenschaftliche Exzellenz ist ein entscheidender Standortfaktor für Thüringen“, betont Matschie.

Auch das neue EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont2020“ ist nach Matschies Worten eine große Chance für Thüringen. Die Förderperiode 2014 bis 2020 sei soeben angelaufen. „Auf der Liste der besonders geförderten Schlüsseltechnologien finden sich mit Photonik, Mikro- und Nanotechnologie die wichtigsten Schwerpunkte der Thüringer Forschungsstrategie. Auch für die Sozial- und Geisteswissenschaften gibt es zahlreiche Chancen“, so Matschie. Das biete gute Möglichkeiten, um auch künftig gezielt den Aufbau einer Forschungs- und Entwicklungsstruktur in Thüringen zu stärken.



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Feb17

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