Matschie zur Ernennung von Jenaer Leibniz-Institut zum nationalen Referenzzentrum: „Thüringer Forschungsstrategie trägt Früchte“
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Thüringens Wissenschaftsminister Christoph Matschie begrüßt die Berufung des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e. V. – Hans-Knöll-Institut – in Jena zum neuen nationalen Referenzzentrum für gefährliche Pilzinfektionen. „In Jena ist Forschung auf Spitzenniveau zu Hause. Dafür stehen leistungsfähige Hochschulen, das Universitätsklinikum Jena sowie zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Referenzzentrum für Pilzinfektionen ist eine große Chance, die Forschungsbedingungen und die internationale Sichtbarkeit der Thüringer Infektionsforschung weiter zu erhöhen. Die Berufung zeigt, dass unsere Strategie der zielgerichteten Förderung von innovativen Zukunftstechnologien Früchte trägt.“
Das Hans-Knöll-Institut ist künftig der erste Ansprechpartner bei der Diagnose und Forschung zu gefährlichen Pilzinfektionen in Deutschland.
Ein wegbereitendes Projekt war das vom Bundesforschungsministerium geförderte Zentrum für Innovationskompetenz Septomics, wofür der Freistaat seit 2009 rund acht Millionen Euro bereit gestellt hat. Das neue Referenzzentrum für Pilzforschung wird mindestens bis 2016 in Jena beheimatet sein. Es wird Ärzten und Wissenschaftlern helfen, Erreger zu bestimmen und die richtige Diagnose zu treffen. Darüber hinaus sollen Pilzinfektionen genauer erforscht und der internationale Austausch dazu intensiviert werden.
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