Matschie: „Die Pisa-Kurve Deutschlands zeigt nach oben, aber wir sind noch nicht am Ziel“

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

„Deutschland hat sich im internationalen Bildungsvergleich verbessert. Die Kurve zeigt nach oben, aber wir sind noch nicht am Ziel.“ Das unterstreicht Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie zur heute veröffentlichten Pisa-Studie. Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren aus insgesamt 65 Staaten und Regionen hatten an den Tests teilgenommen. Schwerpunkt war diesmal Mathematik.

Die Studie hat ergeben, dass Deutschlands Schülerinnen und Schüler in Mathematik, aber auch in den anderen naturwissenschaftlichen Fächern sowie im Lesen über dem OECD-Durchschnitt liegen und sie sich seit der ersten Pisa-Erhebung deutlich verbessert haben. „Die Entwicklung zeigt, dass sich die kritische Debatte gelohnt hat, die wir seit dem Jahr 2000 in Deutschland führen. Die meisten Bundesländer haben die richtigen Schlussfolgerungen gezogen.“

Matschie verweist auf die stark verbesserte individuelle Förderung an den Thüringer Schulen, wie sie im Schulgesetz und der Schulordnung verankert sei. „Das hat dazu geführt, dass Thüringen im nationalen Vergleich in Mathematik und den Naturwissenschaften auf Platz 2 aufgestiegen ist. Den eingeschlagenen Weg werden wir zielstrebig weiter verfolgen. Unser Ziel muss sein, dass sich das zunehmend auch international niederschlägt. Deutschland muss vom Mittefeld zur internationalen Spitze aufschließen.“

Die aktuelle Pisa-Studie habe zudem ergeben, dass der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernerfolg der Schüler verringert werden konnte. „Auch hier müssen wir die Fortschritte ausbauen, wenn wir Deutschland weiter nach vorn bringen wollen.“ Matschie verweist darauf, dass das Thüringer Schulsystem laut aktueller Bertelsmann-Studie in Sachen Chancengerechtigkeit deutschlandweit zur Spitze gehöre. „Hier können andere Bundesländer durchaus von uns lernen“, so der Minister.



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Dez03

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