Matschie: „Kluge Mitarbeiter sind Gold für die Wirtschaft“

Wirtschaftsvertreter zu Informationsveranstaltung zur Bildungsfreistellung eingeladen

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

„Gut gebildete und qualifizierte Mitarbeiter, die ihr Wissen auf dem neusten Stand halten, erhöhen die Produktivität und Innovationsfähigkeit ihrer Unternehmen. Das ist pures Gold für die Wirtschaft. Es ist verwunderlich, dass die Thüringer IHKs auf diesen Gewinn verzichten möchten.“ Das unterstreicht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie.

Der am Dienstag im Kabinett abgestimmte Gesetzentwurf zur Bildungsfreistellung, sehe fünf Tage bezahlten Bildungsurlaub für die Arbeitnehmer vor. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen einen Lohnausgleich. Im nächsten Schritt folge eine Anhörung der Fachverbände, Gewerkschaften und Arbeitgeber. „Ich möchte diesen Prozess nutzen, um den Arbeitgebern die Inhalte und Vorteile des Bildungsfreistellungsgesetzes näher zu bringen“, so Matschie. Dafür ist unter anderem eine Informationsveranstaltung im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur am 21. November 2013 geplant, zu der auch die Vertreter der Wirtschaft herzlich eingeladen werden. Das Ministerium habe im Vorfeld bereits ausführliche Informationen zum Gesetzentwurf und dessen Vergleich mit den Regeln anderer Länder auf seiner Internetseite, www.tmbwk.de, bereit gestellt.

Der Minister verweist darauf, dass bis heute bereits zwölf Bundesländer erfolgreich ein Bildungsfreistellungsgesetz eingeführt haben. „Dass Bildungsfreistellung funktioniert, zeigen uns andere Länder seit Jahren. Hamburg und Hessen liegen bei den durchschnittlichen Bruttojahreslöhnen bundesweit an der Spitze. Gleichzeitig garantieren beide Länder den Beschäftigten fünf Tage gesetzlichen Bildungsurlaub, ohne Lohnausgleich für die Arbeitgeber“, betont Matschie. „Wirtschaftlich gut dazustehen, das ist auch ein Verdienst von qualifizierten und motivierten Beschäftigten.“ Diesen Schwung wolle er nach Thüringen holen, so der Minister.



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Nov07

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