Matschie: „Personalsituation an Schulen gemeinsam verbessern“

Bildungsminister setzt auf mehr Lehrer, Personalentwicklung und Fortbildung

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Bildungsminister Christoph Matschie will die Personalsituation an den Thüringer Schulen gemeinsam mit allen Beteiligten verbessern. „Wir können Unterricht und Schule nur gemeinsam besser machen. Wichtig ist mir dabei der persönliche Austausch mit Schülern, Eltern, den Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort sowie mit den Vertretern von Lehrergewerkschaften und -verbänden“, so Matschie. Seit Jahresbeginn sei er dazu auf Dialog-Tour an den Schulen im Freistaat unterwegs. Gute Diskussionen habe es auch auf der gestrigen Lehrerkonferenz gegeben. Fortgesetzt werden solle der Dialog im kommenden Schuljahr mit Schulleiterkonferenzen in allen fünf Schulamtsbereichen.

„Wichtige Schritte auf dem Weg zur Verbesserung der Personalsituation sind die Einstellung von mehr jungen Lehrerinnen und Lehrern, eine moderne Personalentwicklung sowie eine gezielte Fort- und Weiterbildung“, so der Minister mit Blick auf die aktuelle Studie der GEW. „Wir haben den Einstellungskorridor für junge Lehrer erheblich erweitert. Allein in diesem Jahr habe ich 280 neue Stellen für Lehrkräfte und 70 neue Stellen für Erzieher durchgesetzt. In den Haushaltsverhandlungen setze ich mich für einen Einstellungskorridor mit bis zu 400 Stellen für Lehrer ein“, so Matschie.

Nach den Worten von Matschie ist neben der Personalaufstockung auch eine vorausschauende Personalplanung notwendig. „Wir erproben derzeit ein Verfahren zur Berechnung des fachspezifischen Lehrerbedarfs. Damit können sich künftige Lehramtsstudierende vor Studienbeginn über sinnvolle Fächerkombinationen informieren“, so der Minister. Zudem laufe die Arbeit an einem Personalentwicklungskonzept. Entsprechende Gespräche mit den Lehrergewerkschaften und -verbänden fänden derzeit statt.

Ein wichtiges Thema für die Lehrerinnen und Lehrer ist auch die Umsetzung des Gemeinsamen Unterrichts. „Damit dies noch besser gelingt, hat jede Schule seit diesem Schuljahr einen festen Ansprechpartner für den Gemeinsamen Unterricht. Ab August wird es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens einen eigenen Koordinator bzw. Koordinatorin für den Gemeinsamen Unterricht geben“, so Matschie. Die Anregung der Lehrerkonferenz, Fortbildungen des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien direkt vor Ort anzubieten, nahm der Minister positiv auf.



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Jul12

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