Zwei internationale Wissenschaftstagungen in Kaiserslautern

Pressemeldung der Firma TU Technische Universität Kaiserslautern

Die 18. Arbeitstagung „Angewandte Oberflächenanalytik“ (AOFA) fand vom 29.09. bis zum 01.10.2014 im Fraunhofer-Zentrum statt und ist seit über 30 Jahren das wichtige und etablierte Forum für alle Entwickler, Betreiber und Nutzer von modernen Oberflächenanalyseverfahren. Die alle zwei Jahre stattfindende Tagung richtete das Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik IFOS GmbH im Auftrag der Deutschen Vakuumgesellschaft DVG e.V. mit Unterstützung der TU Kaiserslautern, sowie der einschlägigen wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz aus.

Fast zeitgleich fand vom 30.09. bis 02.10.2014 das von den Vakuumgesellschaften Deutschlands und Polens getragene 8th Symposium on Vacuum based Science and Technology (SVST8) statt. Ziel der Symposien ist es, Wissenschaftler und Technologen aus Europa zur Präsentation neuer Ergebnisse auf den verschiedenen Bereichen der vakuumgestützten Wissenschaften und Technologien und zu deren Diskussion zusammenzuführen.

Für Prof. Dr. Michael Kopnarski, Leiter des IFOS und derzeitiger Präsident der DVG, war die Doppelkonferenz, bei der er seinem Vorgänger, Prof. Dr. Hans Oechsner für seine herausragenden Verdienste die Ehrennadel der DVG überreichen konnte, ein großer Erfolg. Mehr als 100 Wissenschaftler aus dem europäischen Umfeld haben sich ausgetauscht, Vorträge gehalten, Poster ausgestellt und in wissenschaftlichen Fachsitzungen diskutiert. Die begleitende, zweitägige Firmenausstellung ermöglichte den Tagungsteilnehmern, ihre Kontakte zu Industrie und Anwendern zu intensivieren und sich direkt bei den Herstellern zu informieren.

Ein Höhepunkt der Tagung war die Verleihung des diesjährigen Rudolf Jaeckel-Preises der DVG an Prof. Dr. Wolf-Dieter Schneider von der Ecole Polytechnique Féderale in Lausanne (Schweiz). Der vielbeachtete Preisträgervortrag “ Spectroscopic manifestations of low-dimensional physics: A small world“ zeigte einmal mehr die vielen Facetten der Nanotechnologie und ihre Bedeutung für die moderne Materialwissenschaft auf und machte auch die Verbindung zu den zahlreichen Anwendungen, unter anderem in der Mikroelektronik, deutlich. Ohne die Fortschritte in den vakuumbasierten Wissenschaften und Technologien, insbesondere der Oberflächenanalytik, wäre zum Beispiel die Entwicklung organischer Halbleitermaterialien für großflächige und flexible Displays nicht möglich.



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    • Foto von der Firmenausstellung (Foto: TU Kaiserslautern)


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Okt06

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