Matschie zum Forschungsverbund Marbach-Weimar-Wolfenbüttel: „Neue Impulse für die Geisteswissenschaften“

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

„Der Forschungsverbund Marbach-Weimar-Wolfenbüttel wird der Erforschung von einem halben Jahrtausend mitteleuropäischer Kultur- und Geistesgeschichte neue, zukunftsweisende Impulse geben.“ Das unterstreicht Thüringens Kulturminister, Christoph Matschie, anlässlich des heutigen Auftakts des Forschungsverbunds Marbach-Weimar-Wolfenbüttel in Berlin. Auf Empfehlung des Wissenschaftsrates haben sich mit der Klassik Stiftung Weimar sowie der Bibliothek Wolfenbüttel und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach drei zentrale Orte für die Bewahrung, Pflege, Erschließung und Erforschung wichtiger Teile der deutschen literarischen und intellektuellen Tradition in dem Verbund zusammengeschlossen. Erforscht werden epochenübergreifende kulturwissenschaftliche Fragestellungen der Literatur, Malerei, Fotografie und anderen Kunstrichtungen. Der Verbund wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

„Der Forschungsverbund der drei Einrichtungen ist eine große Chance für die Weiterentwicklung der Klassik Stiftung Weimar sowie für die Stärkung Weimars als Ort der deutschen Klassik“, unterstreicht Matschie, der Vorsitzender des Stiftungsrates der Klassik-Stiftung ist. Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeit werde im Aufbau eines Netzwerkes zur Digitalisierung der jeweiligen Bestände liegen. Weiterhin soll der Dialog zwischen den geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen verstärkt sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Partnereinrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Interessenvertretungen intensiviert werden. „Das Projekt eröffnet die Möglichkeit, Weimar, Marbach und Wolfenbüttel als bedeutsame Forschungsstätten zu profilieren und ihre internationale Sichtbarkeit zu verbessern“, so Matschie. Zudem bieten sich hervorragende Möglichkeiten, um den wissenschaftlichen Nachwuchs im Rahmen der Forschungsprogramme zu fördern und auf diese Weise in die Netzwerke des internationalen Wissenstransfers einzubinden.



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Mai19

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