Verbindliche Berufsorientierung wichtig, um Lehrabbrüche zu vermeiden

Zahl der Ausbildungsabbrüche ist im ostsächsischen Handwerk geringer als im Freistaat

Pressemeldung der Firma Handwerkskammer Dresden

Laut einer aktuellen Meldung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit brechen 27,5 Prozent aller Lehrlinge ihre Lehre ohne Abschluss ab. Im Handwerk des Kammerbezirkes Dresden liegt die Quote unter diesem Wert. So wurden im Jahr 2012 insgesamt 18,5 Prozent der Lehrverträge vorzeitig aufgelöst – die meisten davon im ersten Lehrjahr.

Die Gründe für die Vertragsauflösungen sind vielfältig: Die Jugendlichen orientieren sich auf einen anderen Beruf um, wechseln innerhalb des gewählten Berufes den Ausbildungsbetrieb bzw. brechen die Ausbildung ganz ab.

Um Lehrabbrüche zu vermeiden ist eine gute und frühzeitige Berufsorientierung das A und O. „Die Handwerkskammer Dresden macht sich für eine verbindliche Berufs- und Studienorientierung an den sächsischen Schulen stark“, so Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Wir können es uns nicht leisten, Talente ziehen zu lassen. Je besser die Jugendlichen sich über die Anforderungen und Inhalte einer Berufsausbildung informieren und sich z. B. durch ein Praktikum vom potenziellen Ausbildungsbetrieb ein Bild gemacht haben, umso kleiner ist das Risiko eines Lehrabbruchs – der für Betriebe wie für Jugendliche frustrierend ist“, so der Kammerpräsident.

Aktuell vermelden mehr als 400 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Dresden freie Lehrstellen. Gesucht wird Fachkräftenachwuchs in nahezu allen handwerklichen Berufen, was für die diesjährigen Schulabgänger eine gute Basis ist. Besonders viele Ausbildungsplätze werden für Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Bäcker, Bürokaufmann/-frau, Elektroniker, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk, Friseur, Kfz-Mechatroniker und Tischler angeboten. Es gibt aber auch Angebote für Nischen-Berufe wie z. B. Feuerungs- und Schornsteinbauer, Fahrzeuginnenausstatter oder Seiler.

„Es zeigt sich, dass Betriebe immer früher ihre freien Lehrstellen melden und sich auf die Suche nach passenden Lehrlingen machen“, so Dr. Jörg Dittrich. „Der Pool an Schulabgängern ist kleiner geworden. Deshalb ist es wichtig, als Unternehmen und auch als Wirtschaftsbereich Handwerk frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen und den jungen Leuten die guten beruflichen Perspektiven und Karrierewege aufzuzeigen.“

Einen Überblick über die freien Lehrstellen erhalten Interessenten zum einen über die Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dresden unter www.hwk-dresden.de/lehrstellen.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Handwerkskammer Dresden
Am Lagerplatz 8
01099 Dresden
Telefon: +49 (351) 4640-30
Telefax: +49 (351) 4719188
http://www.hwk-dresden.de

Ansprechpartner:
Klemens Deider
Leiter Pressestelle / Pressesprecher
+49 (351) 4640-406



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Apr01

Comments are closed.