„Ein Ausrufezeichen im Lebenslauf“
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Geisenheimer Stipendiaten der Schuler Service Group stellen sich vor
„Ich liebe den Garten- und Landschaftsbau und bin dankbar für das Stipendium, dass es mir ermöglicht, mich besser auf mein Studium konzentrieren zu können“, sagt Nadine Schmitt, Studentin im zweiten Semester an der Hochschule Geisenheim im Fach Landschaftsarchitektur und Gartenbau. „Im schönsten Beruf der Welt“ angekommen zu sein, der einem am Abend, das Gefühl vermittele, etwas getan und mit lebenden Organismen gearbeitet zu haben: das gefällt dem 25-jährigen Bastian Mäser. Nach einem Studium der Erziehungswissenschaften nun das richtige Studienfach gefunden zu haben, da ist sich die 31-jährige Michaela Hübinger nun sicher. Mit David Schmid und Sarah Scheib werden die Studierenden der Hochschule Geisenheim von der im Bereich von Außenanlagen tätigen Schuler Service Group im rheinhessischen Klein-Winternheim im Rahmen des Deutschlandstipendiums für die kommenden drei Jahre gefördert. Sie stellten sich jetzt im Beisein des rheinland-pfälzischen Sozialministers Alexander Schweitzer im Goethe-Zimmer der Hochschule der Öffentlichkeit vor.
Zum ersten Mal hat sich Geisenheim als „Hochschule neuen Typs“ am Deutschlandstipendium beteiligt. Als etwas ganz Besonderes hob auch Hochschul-Präsident Hans Reiner Schultz, die Tatsache hervor, dass eine Firma gleich fünf Deutschlandstipendien vergeben habe, was nicht nur die gute Verbindung zwischen Hochschule und Unternehmen zeige, sondern auch für die Stipendiaten selbst ein „Ausrufezeichen im Lebenslauf“ bedeute. 223 Studierende für Landschaftsarchitektur in Geisenheim seien aber auch eine Herausforderung an den Standort, dieses Interesse weiter zu entwickeln, so der Präsident.
Neben der Verbundenheit zu den einzelnen Branchen, gehört die praxisorientierte Ausbildung zum Kernstück der Hochschule Geisenheim, machte Vize-Präsident Otmar Löhnertz deutlich.
Die enorme Leistung der Studierenden in ihrem Fach würdigte auch der Geschäftsführer der Schuler Service Group, Gerhard Bukenberger. Talente zu verschwenden könne sich eine Gesellschaft nicht leisten, nur weil sich niemand fände der dies finanziere. Gerhard Bukenberger sprach dabei von einem Wettbewerb um „kluge Köpfe“ für die Unternehmen. Dass sich die Marktbedingungen geändert haben und sich Unternehmen nach geeigneten Bewerbern umsehen müssen, verdeutlichte auch Minister Alexander Schweitzer, der das Engagement der Hochschule Geisenheim und der beteiligten Firmen bei der Unterstützung des Nachwuchses lobte: „Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Handlungsfeld. Dies gilt sowohl im Hinblick auf den Erhalt des Wissenschaftsstandortes Deutschland als auch mit Blick auf den demografischen Wandel und die hierdurch bedingte notwendige Fachkräftesicherung. Gerade die Zusammenarbeit von Lehre und Wirtschaft ist sehr wertvoll – hiervon profitiert der Nachwuchs ebenso wie die Unternehmen“.
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