Ethik-Hochschulranking jetzt auch für Ernährungswissenschaften

Pressemeldung der Firma Menschen für Tierrechte Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist für die meisten Studiengänge. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte weist daher darauf hin, dass er sein Ethik-Hochschulranking um das Studienfach Ernährungswissenschaften erweitert hat. Das online verfügbare Ranking* gibt außer für dieses Gebiet zukünftigen Studenten der Biologie, Human- und Veterinärmedizin Orientierung, an welcher Universität nicht am Tier, sondern an modernen Alternativen studiert werden kann.

Im Studium der Ernährungswissenschaften/Oecotrophologie werden teilweise noch immer in Kursen der Tierphysiologie und -anatomie Tiere eingesetzt. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte befragte daher 16 Universitäten nach ihren Praktiken. Da vielfach Vegetarier an dem Studium interessiert sind, wurde zudem das Thema Lebensmittelverarbeitung und -verkostung von tierischen Produkten abgefragt. Bilanz: Erfreulicherweise kann an zwei Drittel der Universitäten bereits ohne Tiereinsatz studiert werden. Überall freiwillig ist die Verkostung der selbst hergestellten Lebensmittel, die Herstellung jedoch nicht.

Dr. Astrid Schmidt, Projektleiterin beim Bundesverband stellt heraus: „Wir freuen uns, dass die meisten Unis schon modern lehren. Damit helfen sie vielen Studenten, die nicht am Tier sezieren oder experimentieren wollen und beweisen zugleich den Erfolg tierverbrauchsfreier Methoden. Den Studenten entsteht auch kein Nachteil, denn sie erhalten, egal wo sie studiert haben, alle einen vergleichbaren Bachelor der Ernährungswissenschaften.“

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert mit seinem Projekt „SATIS – für humane Ausbildung“ den Einsatz tierverbrauchsfreier Lehrmethoden an deutschen Hochschulen. Rechtlich sind solche dem Tiereinsatz vorzuziehen. Zwecks Recherche entsprechender Alternativen stehen bereits umfangreiche Datenbanken zur Verfügung. Zu den Alternativen zählen Computer-Simulationsprogramme, filmische Darstellungen, Probanden-Einsatz, Plastinate aber auch – analog der menschlichen Körperspende – Spendertiere.

*Ethik-Hochschulranking (PDF-Download): http://www.satis-tierrechte.de/…



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Menschen für Tierrechte Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonder Straße 4a
52072 Aachen
Telefon: +49 (241) 1572-14
Telefax: +49 (241) 1556-42
http://www.tierrechte.de

Ansprechpartner:
Stephanie Elsner (E-Mail)
Pressereferentin
+49 (5237) 2319790



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Jul10

Comments are closed.