Bereits rund 500 junge Flüchtlinge arbeiten in Ostbayerns Handwerksbetrieben
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Eine obx-Reportage (www.obx-news.de)
Maurer und Zimmerer mit Wurzeln in Syrien und Afghanistan: Mit Angeboten wie Berufsorientierung und Berufsvorbereitung macht die Handwerkskammer in Regensburg vor, wie erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt funktioniert.
Ostbayerns Handwerksbetriebe sind zunehmend ein Motor für die Integration junger Flüchtlinge: Aktuell arbeiten zwischen Tirschenreuth und Passau nach Angaben der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bereits rund 500 Lehrlinge mit Fluchthintergrund in den Mitgliedsunternehmen. Die Kammer sieht in den rund 37.000 Unternehmen „viel Beschäftigungspotenzial“ für die jungen Erwachsenen, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen sind, sagt Christian Kaiser von der Kammer mit Sitzen in Regensburg und Passau. Die Ausbildungsexperten haben zahlreiche Angebote entwickelt, um die Integration in den Arbeitsmarkt leichter zu machen: Die Palette reicht von speziellen Berufsorientierungen bis hin zu Betriebspraktika. Besonders stolz ist die Kammer auf ein Projekt im Rahmen des Integrationspakts Bayern: eine mehrmonatige Praxiswerkstatt. Sie findet bereits zum zweiten Mal statt und bescherte den Initiatoren bei der Premiere eine hundertprozentige Vermittlungsquote.
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