Erfolg für Jenaer Graduiertenschule in Exzellenzinitiative

Matschie: "Beeindruckender Impuls für Wissenschaftsstandort Thüringen"

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Der Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern hat in seiner heutigen Beratung die weitere Förderung der Graduiertenschule für Mikrobielle Kommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beschlossen. Mit einer Fördersumme von rund 10 Millionen Euro kann die Arbeit der Graduiertenschule bis 2017 fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. Drei Viertel der Gelder trägt der Bund, ein Viertel der Freistaat Thüringen. Wissenschaftsminister Christoph Matschie würdigt die Arbeit der Jenaer Forscher: „Die Graduiertenschule versammelt eine beeindruckende Breite von Disziplinen, darunter Biologie, Chemie, Medizin, Geologie, Optik und Physik. Der interdisziplinäre Ansatz, die enge Vernetzung von Hochschule und außeruniversitärer Forschung und die lange Forschungstradition in der Mikrobiologie mit ihrer internationalen Sichtbarkeit sind in Jena die tragenden Säulen exzellenter Forschung. Die weitere Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative zeigt, dass Thüringer Forscher hier ganz vorn mitspielen.“ Die Graduiertenschule sei ein wirksames Instrument, hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland in Jena zu fördern. Matschie: „Das ist ein beeindruckender Impuls für den Wissenschaftsstandort Thüringen insgesamt.“

Ziel der 2006 gegründeten „Jena School for Microbial Communication“ ist es, neue Erkenntnisse über die Kommunikationsprozesse von Mikroorganismen mit anderen Mikroorganismen, aber auch mit Pflanzen, Tieren und dem Menschen zu erlangen. Dieses Forschungskonzept bildet die Basis für die Ausbildung junger Wissenschaftler und bindet auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Industriepartner in gemeinschaftlich betreuten Forschungsprojekten ein.

Die Jenaer Graduiertenschule verfolgt einen internationalen Ansatz: 40 Prozent der 241 Promovierenden kommen aus dem Ausland. Insgesamt sind 38 verschiedene Nationalitäten vertreten. Damit hat die „Jena School for Microbial Communication“ maßgeblich zur Internationalisierung der Forschung in Jena beigetragen. Ergänzend zur Graduiertenschule werden in drei spezifisch ausgerichteten Master-Studiengängen (Mikrobiologie, chemische Biologie, Biogeowissenschaften) hoch motivierte junge Wissenschaftler für das strukturierte, fächerübergreifende und forschungsorientierte Programm qualifiziert.

Der Freistaat Thüringen hat die Graduiertenschule seit 2006 über seinen zu erbringenden Landesanteil hinaus durch begleitende Projektförderung kräftig unterstützt. So wurden zwei Forschungsvorhaben im Rahmen des Landesprogramms ProExzellenz mit insgesamt 2 Millionen Euro gefördert. In diesem Jahr stellt Thüringen 800.000 Euro für ein Hochleistungsmikroskop zur Verfügung. Minister Matschie: „Wir tun das, weil wir wissen, dass es sich um Investitionen in die Zukunft handelt. Sie sind bei der Jenaer Graduiertenschule in guten Händen.“



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Jun15

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