Ludwigshafener Bildungsgespräche: „Lernziel Demokratie: Überlegungen zum Verhältnis von Demokratie und Bildung“

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Oskar Negt

Pressemeldung der Firma Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Am Donnerstag, dem 26.10.2017, lädt die Hochschule Ludwigshafen am Rhein ab 17.45 Uhr zu den 6. Ludwigshafener Bildungsgesprächen ein. Dieses Jahr steht die Dialogreihe unter dem Motto „Lernziel Demokratie: Überlegungen zum Verhältnis von Demokratie und Bildung“. Mit Prof. Dr. Oskar Negt konnte dafür einer der renommiertesten deutschen Sozialphilosophen als Referent gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Ernst-Bloch-Zentrum und dem Heinrich Pesch Haus in der Aula der Hochschule Ludwigshafen am Rhein statt, A-Gebäude (EG), Ernst-Boehe-Str. 4 in 67059 Ludwigshafen. Die Bildungsgespräche sind kostenfrei und stehen allen Interessierten offen. Um Anmeldung per E-Mail an ute.sahmel@hs-lu.de wird aus organisatorischen Gründen gebeten.

Nichts Geringeres als die Erziehung zur Demokratie ist das Thema der 6. Ludwigshafener Bildungsgespräche an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Wie kann man Demokratie lernen? Was bedeutet das für die Institutionen der Bildung? Welchen Beitrag können Bildungseinrichtungen, Schulen und Hochschule leisten, um die Wege in ein demokratisches Miteinander in Europa und der Welt offenzuhalten? Diese und weitere Fragen nimmt Prof. Dr. Oskar Negt, einer der bedeutendsten Sozialwissenschaftler und Sozialphilosophen Deutschlands, in seinem Vortrag in den Blick. Dabei erläutert er auch seine These, wonach Demokratie die einzige politische Gesellschaftsordnung ist, die immer wieder gelernt werden muss, damit sie funktioniert. Danach stellt sich Oskar Negt der Diskussion mit dem Publikum, moderiert von Prof. Dr. Jörg Reitzig und Prof. Dr. Peter Rahn vom Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen, bevor der Abend beim abschließenden Get together ausklingt.

Zum Referenten:

Oskar Negt (Jg. 1934) gilt als einer der bedeutendsten Sozialwissenschaftler Deutschlands und einer der wichtigsten Vertreter der Frankfurter Schule. Er studierte in Frankfurt am Main bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno Soziologie und Philosophie, promovierte bei Adorno und war Assistent von Jürgen Habermas an den Universitäten in Heidelberg und Frankfurt am Main. Von 1970 bis 2002 war Negt Professor für Soziologie in Hannover. Neben seiner Bedeutung als Soziologe und Sozialphilosoph ist Negt geschätzter Analyst tagespolitischer Ereignisse und einer der profiliertesten politischen Erwachsenenbildner Deutschlands mit besonderem Gespür für die Probleme der Arbeitswelt. 2010 erschien sein Buch „Der politische Mensch. Demokratie als Lebensform“, 2012 „Gesellschaftsentwurf Europa“ und 2016 die Autobiographie „Überlebenssuche“.

Die Ludwigshafener Bildungsgespräche sind kostenfrei und stehen allen Interessierten offen. Um Anmeldung per E-Mail an ute.sahmel@hs-lu.de wird aus organisatorischen Gründen gebeten.



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Okt17

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