„WiP – Wege in die Pflegeausbildung“ schafft Berufsperspektiven für Menschen mit Migrationshintergrund

Neues INBAS-Projekt zur Gewinnung von Pflegefachkräften und zur Integration von Menschen

Pressemeldung der Firma INBAS GmbH

Um Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig zur Deckung des Bedarfs an Pflegefachkräften beizutragen, hat die INBAS GmbH in Offenbach das Beratungsprojekt WiP (Wege in die Pflegeausbildung) ins Leben gerufen. Mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist das Projekt WiP (im April 2017 gestartet).

WiP hat das Ziel, Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, einschließlich nach Deutschland geflüchteter Menschen, für die Aufnahme einer Ausbildung in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu gewinnen. Das Projektteam unterstützt und begleitet die Projektteilnehmenden vor und während der Ausbildung auf vielfältige Weise. WiP trägt damit zur Verminderung des Fachkräftemangels in den Pflegeberufen bei, fördert eine positive berufliche und persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wirkt sich verbessernd auf die Pflegequalität für Pflegebedürftige aus.

„Die Pflegeberufe sind zwar keine leichten, aber krisenfeste Berufe mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Das Projekt WiP bindet Menschen in den Arbeitsprozess und vor allem auch in die Gesellschaft ein. Das schafft Zugehörigkeit und Teilhabe“, so der Projektleiter Ralf Priester.

Das Projektteam wird zudem mit den regionalen Kooperationspartnern daran arbeiten, die Überführung der bisher getrennten Ausbildungsgänge zur Alten-, Kinder- und Krankenpflege in eine generalistische Ausbildung, die kürzlich von der Bundesregierung beschlossen wurde, vorzubereiten und zu begleiten.

Das Projektteam um Narges Yelaghi, Andreas Neubert und Ralf Priester hat bereits das erfolgreiche Arbeitsmarktprojekt BeA+ (Berufseinsteigerinnen in die Altenpflege) durchgeführt, das 2016 mit dem Sophie von La Roche-Preis der Stadt Offenbach und dem hessischen Integrationspreis ausgezeichnet wurde. In 2017 wurde das Projekt BeA+ zudem für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert, dessen Preisverleihung am 05. Dezember 2017 in Berlin stattfindet.

Gefördert wird das Projekt WiP – wie zuvor BeA+ – aus Mitteln des Landes Hessen, der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds – und von den kommunalen Jobcentern der Stadt und des Kreises Offenbach.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
INBAS GmbH
Herrnstraße 53
63065 Offenbach am Main
Telefon: +49 (69) 27224-0
Telefax: +49 (69) 27224-30
http://inbas.com

Ansprechpartner:
Ralf Priester
Projektleitung
+49 (69) 27224714

Das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH, kurz INBAS GmbH, ist ein interdisziplinär arbeitendes Unternehmen, das wissenschaftliche Dienstleistungen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik und sozialen Integration anbietet. Hierbei kann das Institut seit 1991 auf umfangreiche Erfahrung in nationalen wie internationalen Kontexten zurückblicken. Das Leistungsspektrum reicht von anwendungsbezogener Forschung über die Planung und Entwicklung von Maßnahmen und Instrumenten bis zu deren Evaluation und Optimierung. In Deutschland arbeiten über 100 Mitarbeitende an vier Standorten: Offenbach, Berlin, Hamburg und Freiburg. Das Büro Brüssel koordiniert die Projekte der EU sowie der internationalen Zusammenarbeit. INBAS war bereits in 74 Ländern aktiv.


Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Apr27

Comments are closed.