Studienabbruch: Umsteigen statt Aussteigen

Neues kostenloses Beratungsangebot der Region Hannover

Pressemeldung der Firma Region Hannover

Vorlesungen, Semesterarbeiten, Klausuren und das Pflichtpraktikum in den Semesterferien – manche Studierende stellen fest, dass ein Studium nicht das Richtige für sie ist. Was dann? Das Projekt „Umsteigen statt Aussteigen“ der Region Hannover schlägt eine Brücke zwischen Studienabbrecherinnen und -abbrechern und Ausbildungsbetrieben, denn viele Unternehmen bieten diesen jungen Leuten neue Karrierewege und attraktive Perspektiven.

Ausbildung, Bachelor, Duales Studium? Die Möglichkeiten für Schulabgänger sind vielfältig – eine Orientierung im großen Markt der Möglichkeiten ist nicht leicht. „Für junge Menschen ist es zunehmend schwer, auf Anhieb die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein Studienabbruch wird allerdings oft als Scheitern missverstanden. Das wollen wir verhindern und in der Entscheidung für einen Abbruch neue Perspektiven aufzeigen, die der Einzelne vielleicht noch gar nicht in Betracht gezogen hat“, sagt Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Schulen und Bildung der Region Hannover.

Das Projekt „Umsteigen statt Aussteigen“ der Region Hannover richtet sich an Studienabbrecherinnen und -abbrecher sowie Studierende aller Hochschulen und Fachrichtungen, die Zweifel an ihrem Studium haben und sich eine duale Ausbildung in einem Betrieb als Alternative vorstellen können. „In einem regionalen Netzwerk arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen – mit Hochschulen, Kammern, Berufsverbänden, der Agentur für Arbeit und Unternehmen“, so Franz. Ziel ist es, die an einer Ausbildung interessierten Studierenden mit den Unternehmen zusammenzubringen, die die passenden Ausbildungsangebote bieten. „Denn ein Studienabbruch kann eine Chance für einen beruflichen Neubeginn sein. Nach einer Ausbildung stehen viele Karrierewege offen – auch ohne Hochschulabschluss“, weiß Franz.

Die Beratung, die von den Fachleuten der Region Hannover in enger Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern vorgenommen wird, stellt eine Schnittstelle und somit Ergänzung zu bereits bestehenden Beratungsangeboten dar. Sie ist kostenlos und vertraulich – und auch für Ausbildungsbetriebe interessant, die nach Auszubildenden suchen. „Studierende haben eine gute Schulbildung und verfügen oftmals schon über ein großes fachliches Know-How und eine selbstständige und flexible Arbeitsweise aus dem Studium“, sagt Ulf-Birger Franz. Unternehmen können Teil des Netzwerkes werden und sich in den Pool von Ausbildungsbetrieben aufnehmen lassen, zu denen die Beraterinnen und Berater der Region Hannover Kontakte vermittelt. 

Die Sprechzeiten für Studierende sind montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr im Haus der Wirtschaftsförderung, Vahrenwalder Str. 7, in Hannover. Die Beratungstermine erfolgen nach Vereinbarung. Kristina Lupp und Meike Hoffmann sind die Ansprechpartnerinnen vor Ort und erreichbar unter Tel.: (0511) 616 23600 oder per E-Mail an umsteigen@region-hannover.de.

Kontakt für Unternehmen: Bettina Ladwig, Tel.: (0511) 616 23234 oder per E-Mail an Bettina.Ladwig@region-hannover.de.

Weitere Informationen: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/umsteigen.



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Nov30

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