Matschie: „Thüringer Forschungsstrategie erneut erfolgreich“

Bund fördert Thüringer Projekte zur Mensch-Maschine-Kommunikation und zur Infektionsforschung

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Als einen wichtigen Erfolg für die Thüringer Forschungsstrategie wertet Thüringen Wissenschaftsminister Christoph Matschie die heutige Entscheidung zum BMBF-Forschungsprogramm „Zwanzig20“.

„Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Mit den Konsortien ‚3DSensation‘ und ‚InfectControl 2020‘ werden zwei Thüringer Projekte in das Programm ‚Zwanzig20‘ aufgenommen. Die Entscheidung bestätigt die Ausrichtung der Thüringer Forschungsstrategie. Beide Vorhaben sind aus Forschungsschwerpunkten des Landes entstanden. Die zusätzliche Förderung wird dafür sorgen, dass die Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wachsen. Das wird sich positiv auf die Forschung, den Standort und den Arbeitsmarkt auswirken“, so der Minister.

Das BMBF-Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ richtet sich an Verbünde aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in den neuen Bundesländern. Eine Jury hat aus 59 Bewerbungen zehn solcher Konsortien zur Förderung ausgewählt. Die Vorhaben erhalten bis 2019/2020 jeweils eine Förderung von bis zu 45 Millionen Euro. Die Ausschreibungskriterien sehen vor, dass die Konsortien hälftig von Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen gebildet werden. Dabei muss aus jedem ostdeutschen Bundesland (inkl. Berlin) mindestens ein Partner vertreten sein. Zusätzlich müssen Akteure aus mindestens einem alten Bundesland im Umfang von bis zu 20 Prozent eingebunden werden.

Die Thüringer Landesregierung hat die Antragstellung der beiden Jenaer Einrichtungen durch Finanzierung entsprechenden Personals mit mehr als 33.000 Euro unterstützt und steuerte darüber hinaus fast 60.000 Euro zur Finanzierung externer Beratungen bei.

Mit dem Konsortium „3DSensation“ konnte sich ein Verbund aus insgesamt 72 Unternehmen und Forschungseinrichtungen durchsetzen. Leiter des Konsortiums ist mit Prof. Dr. Andreas Tünnermann, der Direktor des Instituts für Angewandte Physik der FSU Jena und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF. Im Fokus steht die Mensch-Maschine-Kommunikation. Inhaltlich geht es darum, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in den verschiedensten Lebens- und Arbeitswelten entscheidend zu verbessern. So sollen optische Systeme wie etwa bio-inspirierte Sensoren auf Basis der Insektenaugen helfen, Barrieren zwischen Mensch und Maschine abzubauen.

Das Konsortium „InfectControl 2020“ besteht aus 13 Forschungseinrichtungen und 15 Wirtschaftsunternehmen. Der Direktor des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut Jena, Prof. Dr. Axel A. Brakhage, leitet das Konsortium. Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen widmen sich der Bekämpfung lebensbedrohender Infektionen durch die Entwicklung neuer Antiinfektionsstrategien.



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Jul18

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