Mit vereinten Kräften Fachkräfteengpässe überwinden

Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein konstituiert sich

Pressemeldung der Firma Bundesagentur für Arbeit

Wirtschaft und Arbeitsmarkt am Südlichen Oberrhein befinden sich in guter Verfassung. Zukunftsträchtige Branchen, eine gesunde, überwiegend mittelständisch geprägte Unternehmenslandschaft mit vielen internationalen Marktführern und die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte waren bislang die Garanten für Innovation, Wachstum und Wohlstand. Damit das so bleibt, gilt es, die Attraktivität der Region für Fachkräfte im In- und Ausland zu steigern. Darum gründeten heute Nachmittag 18 Vertreter von Arbeitgeberverbänden, Kammern, Gewerkschaften, Bildung, Kommunen und Arbeitsagenturen aus der Ortenau und der Wirtschaftsregion Freiburg die Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein.

Die Wirtschaftsregion Ortenau, der Arbeitgeberverband Südwestmetall, der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden, die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, die Handwerkskammer Freiburg, die Wirtschaftsförderung Region Freiburg, ddn – das Demographie Netzwerk, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Industriegewerkschaft Metall in Freiburg und Offenburg, der Ortenaukreis, der Landkreis Emmendingen, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, die Stadt Freiburg, die Albert-Ludwigs-Universität, die Hochschule Offenburg und die beiden Arbeitsagenturen Offenburg und Freiburg wollen mit ihrem Bündnis Fachkräfte für die Region langfristig sichern und damit auch ihre Zukunftsfähigkeit.

Dazu unterzeichneten alle 18 Partner in der Agentur für Arbeit Freiburg eine Vereinbarung.

Berechnungen der Industrie- und Handelskammer droht dem Südlichen Oberrhein bis zum Jahr 2025 eine Lücke von 25.000 Fachkräften. „Das ist vor allem für die Ortenau, in der zahlreiche mittelständische Unternehmen auf internationalem Parkett agieren und dringend auf Fachkräfte angewiesen sind, eine besondere Herausforderung. Damit unsere Region auch in Zukunft für Fachkräfte attraktiv bleibt – nicht nur um dort zu arbeiten, sondern auch um dort zu leben – benötigen wir ein schlagkräftiges, breit aufgestelltes Bündnis“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenburg, Horst Sahrbacher.

Die Allianz will künftig entsprechende Maßnahmen und Aktivitäten eng abstimmen und koordinieren. Das Bündnis verständigte sich auf vier Handlungsfelder: (1) berufliche Ausbildung verstärken, (2) berufliche Weiterbildung ausbauen, (3) Erwerbsbeteiligung erhöhen und (4) eine gezielte Zuwanderung fördern. Wegen der besonderen Arbeitsmarktlage in der badisch-elsässischen Grenzregion wird die Allianz eng mit den Maison de l’Emploi et de la Formation in Mulhouse und Strasbourg zusammenarbeiten und so die grenzüberschreitender Mobilität zum beiderseitigen Nutzen weiter vorantreiben.

Die Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein ist ein regionales Bündnis unter dem Dach der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg, einer Initiative des Landesministeriums für Finanzen und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern auf Landesebene. Redner auf der konstituierenden Sitzung waren unter anderem Joachim Schmider, Leiter des Referats für „Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik“ im Ministerium, und Herbert Bossinger, Mitglied der Geschäftsführung von „Baden-Württemberg International“. Die Fachkräfteallianz greift auf bewährte Netzwerkstrukturen zurück. Alle Unterzeichner engagierten sich in den Steuerungskreisen der beiden Netzwerke Arbeitsmarktmonitor Freiburg und Arbeitsmarktmonitor Offenburg.

Bildunterschrift

sitzend von links nach rechts:

Hermann Spieß, 1. Bevollmächtigter IG Metall Freiburg/Lörrach

Stephan Wilcken, Geschäftsführer Südwestmetall, Bezirksgruppe Freiburg

stehend von links nach rechts:

Georg Benz, Sozialdezernent Landratsamt Ortenaukreis

Paul Baier, Präsident der Handwerkskammer Freiburg

Hartmut Möller, Leiter Geschäftsbereich Berufsbildung Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein

Professor Dr. Ing. Winfried Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg

Dr. Bernd Dallmann, Hauptgeschäftsführer der Freiburg, Wirtschaft, Touristik und Messe GmbH & Co. KG

Rudolf Kast, Vorstandsvorsitzender des „ddn – Das Demographie Netzwerk

Professor Dr. Heiner Schanz, Vizerektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Horst Sahrbacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenburg

Hanno Hurth, Landrat Landkreis Emmendingen

Heidrun Riehle, Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbandes Industrieller Unternehmen Baden e. V.

Vincent Horvat, Directeur des Maison de l’Emploi et de la Formation du Strasbourg

Bärbel Höltzen-Schoh, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg

Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

Jürgen Höfflin, Regionsvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Südbaden

Noelle Baele, Directrice Adjointe, des Maison de l’Emploi et de la Formation du Pays de la Région Mulhousienne

Henri Dreyfus, Président des Maison de l’Emploi et de la Formation du Pays de la Région Mulhousienne

Ahmet Karademir, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Offenburg

Daysi Locatelli, Referentin für Arbeitsmarktanalysen im Maison de l’Emploi et de la Formation du Pays de la Région Mulhousienne



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Feb01

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