Zwischen Diskriminierung und Emanzipation – Symposium zur Geschichte und Kultur der Sinti und Roma

Pressemeldung der Firma Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Bis heute wurde die 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Mitteleuropa in der politischen Bildung nicht ausreichend gewürdigt. Dabei bieten die Präsenz der Minderheit als Teil der Gesellschaft wie ihre reiche kulturelle Tradition vielfältige Aspekte, die den demokratischen Diskurs befruchten können. Ihnen widmet sich ein Symposium, das vom 26. bis 28. April 2012 im Dokumentationszentrum „Reichsparteitagsgelände“ in Nürnberg stattfindet. Veranstalter sind das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, die Landeszentralen Bayerns und Baden-Württembergs, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Bayern und das Dokumentationszentrum „Reichsparteitagsgelände“.

Die Tagung nimmt die ganze Minderheit der Sinti und Roma in den Blick. Der Titel lautet: „Zwischen Diskriminierung und Emanzipation. Geschichte und Kultur der Sinti und Roma in Deutschland und Europa.“ Das Symposium richtet sich an alle politisch Interessierten und insbesondere an Lehrkräfte und Pädagogen, die als Multiplikatoren das Thema und die Eindrücke der Tagung sowohl in die Schulen als auch die zuständigen Ministerien tragen. Es geht aus der Sicht der Minderheit vor allem darum, die immer noch virulenten „Zigeuner“-Klischees und Stigmata über Sinti und Roma zu entkräften und aufzuzeigen, dass die Minderheit keine marginalisierte Gruppe, sondern ein fester Bestandteil der deutschen Geschichte und Kultur ist. Es kommt – ganz im Sinne der politischen Bildung – darauf an, der nationalen Minderheit der Sinti und Roma Anerkennung in der Gesellschaft zu verschaffen.



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Dateianlagen:
    • Symposium zur Geschichte und Kultur der Sinti und Roma in Nürnberg
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Apr25

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